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Letzte Aktualisierung: 24.01.2012 ;Hg Optimiert für IE
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Einladung zur Monatsversammlung
Wir treffen uns am Montag, dem
13.Februar 2012 um 20.00 Uhr am neuen Versammlungsort
Vereinshaus des Kleingartenvereins : KGV "Miquel e. V.
60433 Frankfurt
Siedlung Frankfurter Berg, Verlängerte Ginsterweg
Zum Thema geht es hier ...weiter >>
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Gestatten Fuchs - der etwas andere Nachbar Als "Rotrock" oder "Meister Reineke" ist der Fuchs sehr bekannt. Als Fabeltier ist er ein Symbol für Schlauheit... weiter >> |

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Wild kulinarisch Die weitgehend stressfreie Lebensweise unseres Wildes in der freien Natur, seine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und... weiter >> |
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Naturschutzinitiative des JVNO
Kürzlich las ich auf Internetseite des DJV, dass die niedersächsischen Jäger 1996 rund 13000 Arten- und Biotopschutzmaßnahmen in 4651 Revieren durchgeführt haben,
das sind 2,8 Maßnahmen pro Revier. Das ist das Ergebnis einer Studie , die zusammen vom DJV und der Landesjägerschaft Niedersachsen durchgeführt und vom Institut für
Wildtierforschung der Universität Hannover ausgewertet wurde.
Zu den Biotopschutzmaßnahmen gehörten die Anlage und Pflege von Wildäsungsflächen, Feldgehölzen,Hecken sowie die Gestaltung von Kleingewässern. Die Revierinhaber
pflanzten rund 590000 Bäume und 420000 Sträucher und schufen damit Lebensräume für Hasen ,Rebhühner, Singvögel, Lurche und viele andere heimische Tierarten, die
durch die rasanten Änderungen in unserer Kulturlandschaft in Bedrängnis geraten sind .
Insgesamt wurden 4400 ha. neu angelegt oder gepflegt. Im Durchschnitt aller beteiligten Reviere hat jeder Revierinhaber im Jahr 1996 rund 1420 DM in den Naturschutz investiert.
Nur 12% der Revierinhaber erhielten dabei finanzielle Unterstützung aus unterschiedlichen Fördertöpfen der „ öffentlichen Hand“.
Ebenso bedeutsam , wie die finanziellen Mittel, die Jäger für den Naturschutz aufbringen , sind die freiwillig geleisteten Arbeitsstunden. Nach Berechnungen des Instituts für
Wildforschung der Universität Hannover hat die Jägerschaft rund 211000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Legt man einen Stundenlohn von seinerzeit 20,00 DM zugrunde entlasteten
die beteiligten Reviere den Steuerzahler um 4,2 Mio DM in einem Jahr.
Das ist eine beeindruckende Bilanz ,die von Teilen der niedersächsischen Jägerschaft ehrenamtlich und zum Wohle der Allgemeinheit erbracht wurde.
Ohne ehrenamtliches und finanzielles Engagement Einzelner oder ganzer Gruppen würde unsere Gesellschaft heute in weiten Teilen nicht mehr funktionieren.
Das hat der Gesetzgeber erkannt und unter anderem ein diese Aktivitäten förderndes angepasstes Spendenrecht geschaffen. Wir , der JVNO , sind wegen Förderung des Natur- und Umweltschutzes
als gemeinnütziger Verein anerkannt und bereits mit unserem Biotophegeprojekt , welches von der Fraport unterstützt wird, auf diesem Gebiet aktiv.
Auch in den Reihen unserer Mitglieder gibt es Jäger und Revierinhaber, die sich in Sachen Naturschutz, Biotophege, Lebensraumerhaltung und -vernetzung, etc. intensiv engagieren
oder dieses beabsichtigen. Wie wir alle wissen handelt es sich dabei um gesetzlich vorgesehene Kernaufgaben der Jagd.
Das ist heute besonders wichtig, angesichts der zunehmenden Verkleinerung und Verschlechterung der Lebensräume durch Landschaftsverbrauch und -versiegelung , die sich negativ für
die frei lebende Tierwelt auswirkt. Außerdem werden ehemals stillgelegte Flächen wieder in Nutzung genommen, sei es für die Produktion von Nahrungsmitteln oder nachwachsende Rohstoffe.
Darüber hinaus zieht man eine Intensivierung der Landbewirtschaftung durch jährliche Zweifachnutzung von Ackerflächen in Erwägung , mancherorts ist dies bereits Realität.
Um diesen negativen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen möchte der JVNO im Rahmen seiner Gemeinnützigkeit seine Mitglieder bei der Verwirklichung lebensraumgestaltender und -erhaltender Maßnahmen unterstützen.
Wie soll das funktionieren?
1. Es muss eine Projektidee im Sinne von Natur- und Umweltschutz geboren werden und das erforderliche Finanzvolumen zu ihrer Realisierung beisammen sein. In der Regel können
wir die Projekte nur aus unserem Spendenaufkommen finanzieren.
Projekte wären z.B.: die Anlage- bzw. Pflege von Waldwiesen, die Pflege von Uferstreifen an Gewässern, die Neuanlage von Kleingewässern und deren Betreuung, die wildtiergerechte
Gestaltung von stillgelegten Flächen, die Betreuung von Feldgehölzen und Hecken , etc..
2. Ein gewisses Maß an Bürokratie und eine intensive Mitwirkung des Projektideengebers sind unumgänglich. Dr. Achim Schaffner, der Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Biotophege,
hat ein Formblatt erstellt, welches vom Ideengeber auszufüllen ist. Grob gesagt geht es dabei um die Beschreibung , die Realisierung und die Finanzierung des Projektes.
3. Das Projekt wird seitens des JVNO begutachtet,bewertet und im Namen des Vereins durchgeführt, falls alle nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Näheres zur Naturschutzinitiative des JVNO erfährt man bei
Dr. Achim Schaffner
Tel. 069-58700035
email achim.schaffner@gmx.net
Georg-Peter Hagedorn
Tel. 06044-2145
email: georg-peter.hagedorn@vr-web.de
Das Formblatt steht als pdf-Datei auf unserer Interseite www.jvno.de .
Georg-Peter Hagedorn ,Vorsitzende
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